Beate mit Mika


Beate mit Mika
vom schönen Niederrhein


Liebe KG ler!

Diese Chance ein klein wenig dazu beizutragen, dass der Auslauf in Almendralejo gebaut wird, kann man sich ja nicht entgehen lassen!!
Also hier ist mein Steckbrief:

Von Kindesbeinen an habe ich versucht, im Rahmen meiner Möglichkeiten, Tieren zu helfen.
Das ging soweit, dass ich die geangelten Fische den Anglern (während derer Mittagspause) aus dem Kescher geklaut habe und wieder freigesetzt habe.
Dem kleinen Albinohamster vom Wochenmarkt habe ich zu mindest ein gutes Wochenende beschert. Am Montagmorgen musste ich ihn wieder zurückbringen, da ich leider „vergessen“ hatte, ein ausbruchsicheres Gehege für den kleinen Freund zu schaffen (der Korb hatte leider nur eine kurze Überlebensdauer) und meine Eltern sich dann doch sehr wunderten, wie die „Maus“ in die 1. Etage eines Mehrfamilienhauses kommen konnte.
An ein eigenes Tier war nicht zu denken – nach viel Quengelei bekamen wir dann einen Wellensittich „BUBI“. Das Ausführen aller Nachbarshunde hat mir über das kategorische Nein meiner Eltern zu einem Hund hinweg geholfen - eine Weile. Dann haben wir Kinder einfach nicht mehr mit meinen Eltern geredet und nach drei Wochen ist mein Vater umgefallen und wir haben, passend zu meinem 16. Geburtstag, unseren Hund bekommen.
Einen kleinen Dackelwelpen „Pat“, der, wie sich innerhalb einer Woche herausstellte, sehr krank war (Staupe) und nur durch Intensivmedizin zu retten war.
Wir hatten viel Spaß mit Pat, aber mussten auch sehr viele Nerven lassen. Wohl verursacht durch die massive Staupe legte er, je älter er wurde, immer mehr Wunderlichkeiten – massive Verhaltensstörungen an den Tag – wir hatten alle zu dieser Zeit einen hervorragenden Tetanusschutz – er hat aber nur Familienangehörige gebissen – draußen bei anderen Leuten war ein reines Engelchen und so süß….Pat mussten wir dann im Alter von 9 Jahren einschläfern lassen (Dackellähmung).
Da ich zu dieser Zeit schon im Studium war und im fünften Stock eine kleine Dachwohnung bewohnte, war an einen neuen Hund gar nicht zu denken.
Ich habe mir dann den Hund meiner Eltern (Schäferhund) ausgeliehen, wenn das Bedürfnis nach Hund zu groß wurde.
Den Schäferhund „Harras“ hatte mein Vater eines Tages aus einem Zwinger geholt, in dem der Hund Tag für Tag geheult und gebellt hatte.

Nachdem wir aufs Land gezogen waren und unser Sohn 1 Jahr alt war, war aber kein Halten mehr und ein eigener Hund musste wieder her.
Also fuhren wir ins städtische Tierheim und wollten mal erst gucken…. 3 Wochen später war Lucy bei uns eingezogen, eine 4-monatige Schäferhündin, die sich sofort voller Vertrauen in unser kleines Rudel eingefügt hat. Lucy war sehr gelehrig und ein treuer Kumpel auch für unsere kleinen Töchter, obwohl Lucy nach der Geburt unserer Zwillinge eindeutig zu kurz kam. Wir haben uns sehr bemüht, aber wenn ich heute manchmal an diese Zeit zurück denke, habe ich immer noch ein schlechtes Gewissen. Nach nur sieben Jahren mussten wir Lucy gehen lassen, ein Milztumor, der auch schon die Leber befallen hatte, ließ uns keine Wahl.
Danach legten wir eine lange Hundepause, denn so ein Schattendasein wollten wir keinem Hund mehr zumuten.
Aber irgendwann wurde die Belastung durch die Kinder geringer, bzw. heute mit 14 Jahren (Töchter) und 18 Jahren (Sohn) sind die Kinder für unsere neue Weggefährtin Mika von KG wichtige Bezugspersonen.



Liebe Steffi, liebe KG Ler vielen Dank für die tolle Arbeit und das große Engagement!!

Liebe Grüße von Beate, Frank, Marvin, Vivien und Deborah