Claudia von Wilma


Name: Claudia
KG-Name: Claudia (Wilma)
Jahrgang: 1964
Wohnhaft: Schwerte


Ja, jetzt bin ich schon seit Mai 2007 KG-süchtig und eigentlich eine mehr oder weniger „stille KG’lerin“. Obwohl mein Alltags-Naturell eher nicht die Stille ist.



Auf den Hund gekommen bin ich verhältnismäßig spät. Man könnte sagen, es passierte von 0 auf 100. Meine Kollegin und ihr Freund hatten je einen Hund. Hundedame Kottan (rechts) und Hovawart Häger (Mitte) bekamen am 1. Januar 1993 (gewollt) Welpen. Natürlich bin ich immer gucken gegangen und es war ziemlich schnell um mich geschehen. Mein Gatte war, wie das immer so ist bei den Herren, nicht so überzeugt. Also habe ich ihn mitgeschleppt und wir haben ihn so einen Wurm in die Arme gelegt. Da konnte er nicht mehr nein sagen. Beruflich war es kein Problem, da wir unsere Hunde mit zur Arbeit nehmen konnten. Mable (links) zog Ende Februar bei uns ein und wir waren Anfangs ziemlich unbeholfen. Aber Mable war eine so wunderbare Hundedame, die uns dumme Anfängerfehler - wie z. B., dass sie mir beim Spiel in den Zeh gezwickt hat und ich gejault habe: „der Hund ist bissig“ - verziehen hat. Wir waren fast 12 Jahre ein tolles Team. Am 17. Dezember 2004, kurz vor ihrem 12. Geburtstag hatte sie einen Schlaganfall und ist daran gestorben. Wie sich jeder denken kann, ist eine Welt für uns zusammengebrochen. Ein schrecklicher Verlust.

Ich habe es nicht lange ohne Hund ausgehalten. Da ich seit dem Jahr 2000 von Zuhause aus arbeitete, war die Leere unerträglich. Uns war recht schnell klar, dass es wieder etwas „Hovawartänliches“ sein sollte. Diese Hunde hatten es uns einfach angetan. Der sensible Sturkopf. Es sollte kein reinrassiger Howi sein und auch kein Welpe, gerne ein Hund aus dem Tierschutz. Einfach Liebe auf den ersten Blick. Doch dann kam alles anders. Alles, wie wir es nicht vorhatten. Das jetzt zu erklären würde den Rahmen sprengen. Hilde zog im Januar 2005 bei uns ein. Wahnsinn.



Was für eine Umstellung, von unserer gemütlichen alten Mable zu diesem unsäglichen Wirbelwind. Da Hilde ihre Artgenossen über alles liebte und auch wir gerne noch einen zweiten Hund wollten, zog, abermals im Januar, Willi bei uns ein. Ein Spanier. Er kam mit dem Flieger am 22. Januar 2007 (fünf Wochen früher als erwartet – was ich nicht wusste: er war in der Woche kastriert, geimpft, entwurmt worden, welch ein Stress. Somit hatte er wochenlang Durchfälle) nachts in Köln an. Willi sollte laut Beschreibung (und auf dem Internet-Foto sah er so aus) ein Cocker-Labimix sein, 40-45 cm groß. Es kam ein Riese. Süß war er. Willi war ein Schatz, er hörte super wenn man ihn rief, blieb bei mir, konnte somit auch frei laufen, er machte keinerlei Anstalten bzgl. der Jagd. Nach genau 4 Wochen kam alles anders. Im Hundekurs machte er seinen ersten Ausflug. Von da an war Schluss mit Freilauf, Schleppleine war angesagt. Nur in einem großen Feldgebiet, weit und breit keine Straße, konnten wir ihn zum Auspowern laufen lassen. Auf den Tag genau nach 8 Wochen ist Willi überfahren worden. Ein unbeschreiblicher Schock. Gott sei Dank durften wir ihn im Sterben begleiten.



Willi’s Schicksal hat uns zu KG geführt. Das wir jetzt seit Mai 2007 Wilma bei uns haben, haben wir Steffi zu verdanken. Wilma ist eine wunderbar schräpige und ulkige Hundedame und genauso, wie Steffi sie uns beschrieben hat.



Wir wünschen Steffi und KG weiterhin viel Kraft für die schwere Arbeit und hoffen auf ganz viele neue Körbchen.

Claudia
samt Wilma und Hilde