Conny von Cherry und Sweet


Geboren 1961
Wohnhaft in Menden/Sauerland


Na gut, eigentlich heiße ich Kornelia, aber so nennt mich fast nie einer. In meinem Leben gab es schon immer Tiere, angefangen mit einem Wellensittich bei meiner Oma, die mit im Haus wohnte. Diese Tradition führten meine Eltern weiter und als ich meine erste eigene Bude hatte, musste natürlich auch ein Vogel her. Aber schon ewig wollte ich etwas mit Fell zum knuddeln, aber meine Eltern waren absolut nicht zu überzeugen. Der Onkel einer Freundin hatte dann Nachwuchs im Meerschweinchen-Stall. Mit viel Überzeugungskraft war es dann endlich so weit. Vater baute ein tolles Haus (3 Zimmer) und Niki konnte einziehen.



Es war ein 3-farbiges Langhaar-Meerschweinchen.
Aber nach kürzester Zeit habe ich gedacht, dass es schön wäre, wenn es noch einen 4-beinigen Spielkameraden bekäme. Und wie schön, meine Freundin hatte noch mehr Verwandtschaft. Im Kaninchenstall gab es Nachwuchs und es waren Zwergkaninchen. Und das Haus war ja schließlich groß genug. Also zog Hopsi ein.



Als nach mehreren Jahren beide kurz hintereinander starben, reichte mir erstmal mein Wellensittich, den es ja immer noch gab.
Als ich meinen jetzigen Mann Günther kennen lernte, kam natürlich wieder neue Verwandtschaft hinzu und diese hat uns auf den Hund gebracht. Oder hätte einer diesem Bild widerstehen können?



Da wir noch nicht zusammen wohnten, musste noch einiges organisiert werden.
Bei wem wohnte die Süße – natürlich bei mir, wenn meine Eltern mitspielten.
Ja – sie bespaßten die Maus während ich arbeiten musste, außerdem hatte ich auch noch einen großen Bruder, der sie schon morgens durch den Wald jagen konnte.
Als wir dann zusammen zogen, kam Jenny natürlich mit.

Auch dort brauchte sie nicht lange alleine bleiben, da wir tolle Nachbarn mit Hund hatten und die zwei konnten miteinander spielen.
Was aus dem gähnendem Etwas geworden ist?



Ein supertoller Begleiter, der alles mitgemacht und später toll auf unsere 1. Tochter Kerstin aufgepasst hat.
Mit 13 Jahren mussten wir sie über den Regenbogen gehen lassen. Und nun? Einen neuen Hund?
Aber ich war schwanger, was war wenn Kind Nr. 2 allergisch war, das wollten wir nicht riskieren.
Was wäre dann mit dem Hund geworden?

Tochter Wiebke war geboren und nichts war mit allergisch, denn die Nachbarn hatten ja noch einen Hund. Super! Also suchen. Tierheim wäre das Beste. Aber da sind wir 3-mal furchtbar enttäuscht worden. Hund noch impfen – erstmal Probe-Gassi-gehen - nächste Woche – Hund anderweitig vergeben.
Also wurde die Zeitung durchforstet.
Ja! In der Nachbarstadt hatte ein Mischling 4 Junge bekommen. Wir fuhren hin und Tammy hat uns ausgesucht.



Da auch das ein toller Hund wurde, der alles mitgemacht hat, bin ich heute von Mischlingen überzeugt. Ja ich gebe ja zu, dass beide Hunde sich sehr ähnlich sehen.
War aber Zufall. Nur das Fell war unterschiedlich.



Nachdem auch dieser Hund über den Regen-bogen gegangen war, stellte sich die Frage, ob wir sofort wieder einen Hund haben wollten. Vielleicht mal 1 Jahr ohne? Urlaub ohne Einschränkungen? Aber es fehlte etwas und es sah total doof aus, wenn wir alle mit großen Schritten über den Hund stiegen, wo gar kein Hund war. Die Nachbarschaft bohrte, wann es endlich wieder einen neuen Hund gibt – der Kanu-Club fragte, wo der neue Vereinshund blieb. Alle konnten sich uns ohne Hund nicht vorstellen – am wenigsten wir. Wiebke durchsuchte das Internet, bis sie KG entdeckte. Dann fiel die Entscheidung schwer, doch einem Blick konnten wir nicht widerstehen. Wer das Erbe angetreten hat ist ja bekannt. Cherry aus GC.
Ein Super-Kuschel-Monster, das nicht nur sein Rudel total im Griff hat, sondern auch die Nachbarschaft. Überall liegen Leckerchen für sie bereit und sobald sie sich vor die Haustür setzt geht sie auf und sie bekommt ihre Extra-Schmuseeinheiten.



Nachtrag vom 11.04.2013

Eigentlich wollten wir immer nur 1 Hund haben und wir waren uns auch sicher, das ein zweiter Hund in unserem Leben alles viel zu kompliziert macht.
Gut, Cherry hat sich wunderbar eingelebt, aber wie bekommt man 2 Hunde in ein Boot, wie passen 2 Hunde in den Campingwagen und vor allem ist auf unserem Lieblingscampingplatz in der Hauptsaison nur 1 Hund erlaubt. Aber dann kam alles anders.
Letztes Jahr im Herbst bekamen wir eine Mail von Steffi – ihr kennt die Sprüche mit dem Trend zum Zweithund und es wäre genau das passende Modell eingetroffen.
Unsere Kinder fanden das natürlich toll, aber der GG musste überzeugt werden.
Am 13.10.2012 brachte Steffi Sweet und Lasse einfach mal mit zum KG'ler-Treffen, um zu sehen, ob Cherry und Sweet sich vertragen.
Und wie sie sich vertragen haben, jeder KG'ler wusste, dass das ein tolles Paar wäre.
Und so haben wir seit Oktober die kleine Zicke bei uns.
Sie wollte Cherry jeden Platz streitig machen, war neidisch auf alles was Cherry machte – wollte auch, war aber ein bisschen dusselig.
Man musste aufpassen, wo man sie anfasste – der Bauch war verboten, sie konnte knurren und auch schnappen.
Aber jetzt merkt man, das aus ihr ein ordentlicher Hund wird, der scheinbar früher nie gefördert worden ist.
Heute verträgt sie sich mit Cherry und orientiert sich an ihr und so langsam wird sie richtig pfiffig und erfinderisch beim Spielen.
Die schlechten Träume der ersten Zeit sind auch Vergangenheit. Heute macht sie fast alles mit.